Schal

Endlich einen Schal gefunden

Einen Fair-Trade-Schal, der zu meiner neuen Kusan-Mütze passt, wollte sich lange nicht finden lassen. Nun hatte ich bereits gelernt, dass nur Produkte aus Dritte-Welt-Ländern Fair Trade lizensiert werden können und man ruhig Artikel, die in Deutschland, aber auch in der EU hergestellt wurden, kaufen kann, da sehr strenge EU-Regelungen automatisch dafür sorgen, dass die Mitarbeiter fair bezahlt werden und gute Arbeitsbedingungen haben. Wenn man allerdings an die Amazon-Mitarbeiter denkt, ist diese Aussage sicherlich auch relativ zu sehen. Das Fair Trade nicht immer 100%ig fair ist, dazu komme ich noch in einem späteren Artikel.

Also ging ich noch einmal zu Lust for Life und suchte diesmal einen Schal, der zu meiner Mütze passt. Diesmal achtete ich explizit auf die Ware aus Europa und wurde auch relativ schnell fündig. Es ist ein Schal der Marke Pascara. Laut Etikett wurde er in Italien hergestellt. Der Schal sollte ursprünglich 49,95 Euro kosten und wurde auf 25 Euro reduziert.

25 Euro für einen Schal ist kein Schnäppchen, wie man es von den Textildiscountern gewöhnt ist, aber er ist aus 80%-Schurwolle und super weich, das macht es sicherlich wett. Die allermeisten Schals beim Textildiscounter sind entweder 100% Polyester, haben nur einen sehr geringen Anteil an Wolle oder kosten bei einem höheren Wollanteil auch mehr. Ich hatte mir z. B. im letzten Jahr einen Schal bei H&M gekauft, der war aus 48% Baumwolle und der Rest Chemiephasern und 7% Angora. Er kostete 29,95 Euro, fusselt und hat nur eine Schmuckseite. Auf der Rückseite schaut man auf die Fäden. Er war also kein absolutes Schnäppchen, aber qualitativ schlechter.

Dieser Artikel ist Teil meines Projektes „One Year fair Clothes„. Das heißt, dass ich versuche, ein Jahr nur Kleidung zu kaufen, deren Hersteller fair entlohnt werden. Dafür recherchiere ich über das Thema und verblogge meine Ergebnisse hier. Genaueres habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Die Quellennennungen können als Werbung gedeutet werden, sind aber unbezahlt und ohne Beziehungen zur Quelle. Demnach kann der Artikel im redaktionellen Sinne völlig frei gestaltet und sowohl positive als auch negative Äußerungen über das Produkt beinhalten (mehr dazu siehe hier).


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