Das Venn

Hinweise bezüglich des Hochwassers

Update 31.07.2021: Die Aufräumarbeiten sind im vollen Gange. Etliche Gebiete in der Nordeifel wurden bereits wieder frei gegeben. Gebiete um die Ahr und im Kreis Euskirchen sind zum Teil weiterhin gesperrt. Der Ausflugsticker gibt bekannt, was möglich ist. Bitte informieren Sie sich vor der Anreise über mögliche Straßen-Sperrungen. Es gelten weiterhin die Abstands- und Maskenregeln und es müssen für den Besuch der Venns unter Umständen Ein- und Ausreiseregeln beachtet werden. Die jeweils aktuellen finden sich hier.

Update 17.07.2021 zur aktuellen Lage bezüglich des Hochwassers:
Die Polizei bittet eindringlich, nicht in die Katastrophengebiete zu fahren!
Viele Straßen in die touristischen Gebiete sind gesperrt, Orte überschwemmt. Der Nationalpark Eifel warnt zusätzlich vor dem Betreten der Wälder, da der Boden sehr stark aufgeweicht ist und daher Bäume umstürzen können.

Hier ein interessanter Artikel darüber, welche Rolle das Hohe Venn beim Hochwasserschutz spielt und die Suche danach, warum es diesmal versagt hatte.

Hinweise bezüglich der Pandemie

Update 26.06.2021: Inzwischen sind die Inzidenzwerte einstellig geworden, was aber nicht heißt, dass die Pandemie vorbei ist. Überall sind die Abstandsregeln weiter einzuhalten. Das ist auf den Stegen in den Venns schwierig, weshalb auf einen Besuch insbesondere der Wege mit Stegen verzichtet werden sollte. Da die meisten Venns nicht oder nicht ausschließlich auf Deutschem Gebiet liegen, sind immer die Ein- und Ausreise-Regeln zu beachten. Die Euregion hat dafür ein Tool geschaffen, anhand dessen man die aktuellen Regeln ablesen kann. Wichtig ist, dass man beide Richtungen beachtet! Es ist nämlich gut möglich, dass eine Ausreise aus NRW ohne Weiteres möglich, eine Einreise aber mit einer Quarantäne verbunden ist.

Update 21.01.2021: Der Nationalpark Eifel bittet weiterhin darum, die Eifel NICHT zu besuchen. Wir befinden uns weiterhin im Lockdown und das bedeutet, dass man nicht notwendige Reisen vermeiden soll. Darüber hinaus ist ein Naturraum wie die Eifel nicht auf ungewohnt hohe Besucherstürme ausgelegt. In der Vergangenheit wurden Wiesen und Naturraum kaputt gefahren, ungewöhnlich viel Müll in der Natur entsorgt und Wildtiere unnötig aufgescheucht und damit ihre knappen Winterreserven unnötig abgebaut.

Update 08.01.2021: Hier der aktuellste Aufruf der Gemeinde Simmerath, doch bitte zu Hause zu bleiben und eben nicht Einfahrten, Rettungswege etc. zuzuparken und Wiesen kaputtzufahren! Des Weiteren herrscht in allen Wäldern Schneebruchgefahr, was den Aufenthalt in den Wäldern und auf Feldwegen lebensgefährlich macht!

Update 04.01.2021: Inzwischen wurden fast alle Skigebiete in Deutschland gesperrt. Bei uns in der Region zählt u. a. Hellenthal dazu. Aber auch die Bürgermeister der Nachbargemeinden haben reagiert und Parkplätze und Anliegerstraßen gesperrt. Das Ordnungsamt schreibt auf und schleppt ab.

Update 01.01.2021: Seit Tagen wird in der Presse darum gebeten, nicht in die Schneegebiete zu fahren. Ohne Erfolg. Nun hat Belgien reagiert und das Hohe Venn und alle weiteren Venns gesperrt (auch für Anlieger!). Auch Deutschland hat mehrere Zufahrtsstraßen gesperrt. Da sich der Tourismus damit immer weiter in die Wohngebiete verlagerte, wurden diese ebenfalls gesperrt und das Ordnungsamt kontrolliert regelmäßig. Bitte bleibt doch zu Hause! Für uns ist das nicht witzig, dass unsere Felder und Vorgärten von Massen zertrampelt werden! Vor allem ist es für uns auch etwas unerklärlich, da wir JEDES Jahr Schnee haben und all die Jahre davor die Meisten unsere Region deshalb mieden. Warum kommt ihr nicht einfach ein anderes Jahr? Dann ist der Schnee auch viel schöner, da er nicht so plattgetrampelt, zugemüllt und vollgepisst wurde.

<p>Das Hohe Venn ist auch an der Monschauer Straße gesperrt.</p>
Quelle Grenzecho
Mein ursprünglicher Beitrag

Wenn in meiner Gegend vom Venn gesprochen wird, dann haben viele gleich das Hohe Venn im Sinn. Ein Venn an sich ist eine morastige, moorige Gegend. Das Hohe Venn ist ein Hochmoor in Ostbelgien. Eins der größten Hochmoore in Europa. Es liegt auf einer Hochfläche (platte Fläche auf einem Berg). Durch den verschlossenen Untergrund des Berges kann Wasser nicht abfließen, wodurch die morastige, sumpfige Gegend entsteht.

Damit das Moor begehbar wird, hat man über die Sumpffläche Holzstege gebaut. Es gibt in meiner Gegend aber noch diverse kleinere Venns, die ich zu jeder Jahreszeit unglaublich gerne erkunde. Für mich ist es der Blick über die Weite, die ungewöhnliche Flora und das Glucksen, Fließen, Summen und Surren am Wegesrand, was das Venn so faszinierend macht. Es ist als würde man durch eine unwirkliche Welt wandern.

Auch auf dem Vennbahn-Radweg (Teil des RAVel-Radweg-Netzes auf belgischer Seite), auf der ehemaligen Trasse der Vennbahn, kann man durch Teile des Venns radeln und unberührte Natur erleben.