KleineFeine Tasche Taschenspieler
Linkpartys,  Stoffregal

TS5SA – KleineFeine

Geschafft. Meine vierte Tasche des Taschenspieler 5 Sew Alongs (TS5SA) ist fertig (im Sew Along bereits die sechste): Die KleineFeine. Bei mir ist sie weniger fein und dafür mehr kindergartentaschenmäßig geworden. Irgendwie brauchte ich in dieser Zeit etwas Plüschiges.

Verarbeitet habe ich Teile von drei alten Frottee-Handtüchern. Zwei davon hatte meine Schwiegermutter gerade aussortiert. Innen habe ich einen Vichy-Karo-Stoff aus Paris verwendet, auch der Henkel ist aus einem Stoff, den ich in Paris erstand. Die Innentasche ist aus einem gestreiften Flanell-Stoff aus der geerbten Stoffkiste meiner Oma. Es war nur ein kleiner Rest und ich freue mich, ihn doch noch für etwas verwendet haben zu können.

Verstärkt habe ich diesmal nichts, da die Handtücher sehr dick waren.

Da zur Zeit mein Lieblingsstoffgeschäft geschlossen hat, habe ich erstmalig Paspeln selbst gemacht. Es ging ganz gut, allerdings fand ich im Internet heraus, dass es noch leichter geht, wenn man einen Paspelnähfuß hat. Für meine Gritzner Tipmatic 1037 fand ich nicht direkt einen Fuß, da ich aber wusste, dass die Gritzner eigentlich eine Pfaff ist, habe ich einfach einen Pfaff-Nähfuß* bestellt und hatte Glück, er passt 🙂 Allerdings muss ich dafür den Obertransport aushaken, das ist aber kein Problem, da der Obertransport für das Paspelnähen nicht notwendig ist.

Bei der nächsten Tasche (Perlmuschel) werde ich aussetzen. Sie gefiel mir von Anfang an nicht so gut und nachdem ich bereits bei einigen Mitnähern las, dass sie nicht ganz ohne ist, werde ich es gar nicht erst versuchen. Dafür freue ich mich bereits auf die RundTasche. Die gefiel mir sofort. Am Besten ich lege gleich mal los 🙂

*Zwar konnte ich mit dem Kauf des Fußes keinen örtlichen Händler unterstützen, aber dafür woanders in Deutschland einen örtlichen Händler. Inzwischen habe ich auch bei meinem Lieblingsstoffgeschäft vor Ort eine Bestellung aufgegeben. Die Materialien werden in die nächste Tasche einfließen.

Die Quellennennungen dienen der besseren Zuordnung des fertigen Stückes. Sie können als Werbung gedeutet werden. Sind aber unbezahlt und ohne Beziehungen zur Quelle.

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