Handtücher
One Year fair Clothes

Handtücher „Made in Germany“

Diese kleine Entdeckung habe ich genau genommen meinem veränderten Kaufverhalten durch mein altes Projekt zu verdanken. Mein altes Projekt animierte mich dazu, mehr in örtlichen Geschäften einzukaufen. Am Besten in inhabergeführten Geschäften. Kurz nach Weihnachten streifte ich durch so ein inhabergeführtes Geschäft, da ich ein paar neue Handtücher für unser Gäste-WC suchte. Dort entdeckte ich die Marke Cawö.

Cawö stellt seit 60 Jahren Handtücher, Badematten und Bademäntel ausschließlich nach dem Öko-Tex Standard 100 zertifiziert her und ausschließlich in Deutschland. Cawö ist damit eines der ganz wenigen Hersteller, die von sich sagen können: 100% Made in Germany.

Aufgefallen waren mir die Handtücher durch ihre sehr gute, dicke Qualität. Die Verkäuferin klärte mich darüber auf (sowas passiert einem auch nur im Fachhandel!), dass Cawö auch die Handtücher für Joop herstellt. (Wie ich auf der Homepage von Cawö feststellte, stellen sie auch die Handtücher für S.Oliver her.)

Am Ende landete ein Cawö- und ein Joop-Handtuch in meinem Einkaufskörbchen. Da als Legitimation für die Herstellung in Billiglohnländern oft der Preis genannt wird, nenne ich hier die Preise. Das Handtuch 50 x 100 cm von Cawö kostete 10 Euro. Es war runtergesetzt. 14,95 € ist der reguläre Preis für die sehr dicken Handtücher von Cawö. Cawö hat auch noch ein etwas günstigeres Preissegment, da kostet ein Handtuch in gleicher Größe dann regulär 9,95 €. Das Joop-Handtuch war nicht reduziert und kostete 17,95 €.

Womit kann man nun diese Preise vergleichen? Natürlich gibt es auch Handtücher 50 x 100 cm für 5 €, aber diese sind sehr dünn und man fühlt und riecht noch die Farbe am Handtuch. Je dicker ein Handtuch und je besser der Druck ist, um so teurer wird es, egal welche Marke. Meines Erachtens sind die Handtücher von Cawö und Joop dabei preislich nicht überteuert, sondern liegen mit gleichwertigen Handtüchern gleichauf.

Photo by pablo ramos on Unsplash

Dieser Artikel ist Teil meines Projektes „One Year fair Clothes„. Das heißt, dass ich versuche, ein Jahr nur Kleidung zu kaufen, deren Hersteller fair entlohnt werden. Dafür recherchiere ich über das Thema und verblogge meine Ergebnisse hier. Genaueres habe ich in diesem Artikel beschrieben.

Die Quellennennungen können als Werbung gedeutet werden, sind aber unbezahlt und ohne Beziehungen zur Quelle. Demnach kann der Artikel im redaktionellen Sinne völlig frei gestaltet und sowohl positive als auch negative Äußerungen über das Produkt beinhalten (mehr dazu siehe hier).

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