Über mich

Nähen habe ich seit meiner Kindheit immer wieder angefangen, aber nie ganz durchgezogen. 2011 intensivierte ich das Hobby und nähte zunächst hauptsächlich Taschen. Taschen passen immer 😉 In dem Zusammenhang stieß ich auf das Thema Upcycling. Ebenso begann ich mich mit dem Thema Ab-/Umänderungen von alten Kleidungsstücken zu beschäftigen. In 2021 beschloss ich mehr Bekleidung zu nähen und fing an, mich intensiv mit Schnittmusteranpassungen auseinanderzusetzen.

Seit meiner Kindheit begleiten mich Flohmärkte und Second-Hand-Läden. In meiner Jugend trug ich fast ausschließlich Vintage-Mode, was häufig belächelt wurde. Nach einer Zeit der Anpassung, trage ich inzwischen wieder sehr viel Second-Hand-Mode und freue mich auch neben der Mode über alte Fundstücke.

2014 versuchte ich ein Jahr lang nur Fair-Trade-Mode zu kaufen und recherchierte in dem Zusammenhang sehr umfangreich zu dem Thema. Dieses Projekt beeinflusste mich nachhaltig und veränderte mein Leben und meinen Konsum umfassend. Auch beim Handarbeiten setze ich immer mehr auf die Schonung von Ressourcen und versuche außerdem die Techniken und Traditionen meiner Oma umzusetzen, da diese häufig umweltschonender waren.

Mein Maschinenpark

Meine ersten Näherfahrungen machte ich als Kind neben meiner Omi. Sie saß vor ihrer Pfaff Automatic 362 und ich auf einem kleinen Höckerchen daneben. Mich faszinierte das schnelle Nähen mit der Nähmaschine. Aber da ließ mich meine Omi nicht ran, sondern führte mich an das Heften und mit der Hand Nähen heran.

Als ich ca. 19 Jahre alt war, überredete mich eine Freundin zu einem Nähkurs. Dort lernte ich endlich den Umgang mit einer Nähmaschine.

Diese Kenntnisse erweiterte ich auf einer Pfaff 60 mit Pedalantrieb aus den Fünfzigern. Ein Erbstück meines Vaters von seiner Mutter.

pfaff 602

Als klar wurde, ich bleibe beim Nähen, ging die Husqvarna 4121 meiner Mutter in meinen Besitz über.

Husqvarna 4121

2012 bekam ich von meinem Mann zu einem besonderen Anlass eine Overlock-Maschine geschenkt (Singer 14SH654). Eigentlich wollte ich mit ihr mehr Jersey verarbeiten. Das war schon lange mein Traum, allerdings brauchte ich einen langen Atem, bis mir das gelang (weshalb erkläre ich hier).

Singer Overlock

Seit 2014 besuche ich regelmäßig die Nähschule nähaixklusiv, um mein Wissen permanent zu erweitern. Dort nähe ich am Liebsten auf „meiner“ Elna Q6600.

elna

November 2015 hatte die Husqvarna einen irreparablen Schaden, so dass ich mich für eine neue Nähmaschine entschied. Am 25. Mai 2016 zog die Gritzner Tipmatic 1037 bei mir ein.

Gritzner

Im April 2018 zog bei mir die Pfaff 362 meiner Oma ein, nachdem sie durch die Verwandtschaft gereist war und keiner wirklich Platz für sie hatte. Ich hatte den eigentlich auch nicht, schmiss aber kurzerhand einen Schrank raus und platzierte die Nähmaschine im Nähzimmer. Ich hätte es nicht übers Herz gebracht, diese Maschine wegzugeben. Nun nähe ich abwechselnd auf der Gritzner und auf der Pfaff. Die Pfaff surrt wie ein Kätzchen. Allerdings muss ich mich an sie gewöhnen. Sie ist z. B. nicht ganz so einfach einzufädeln wie die Gritzner. Aber ich bin mir sicher, dass sie bald ihre Stärken zeigen wird.

Pfaff 362

Anfang 2019 zog die elna easycover bei mir ein.

Elna easycover

Im September 2019 schenkte mir meine Schwiegermutter ihre Pfaff Varimatic 876. Auf dem Bild erkennt man, dass das die gleiche Baureihe wie meine Gritzner ist. Gritzner hatte die alten Pfaff-Produktionsanlagen dieses Typs aufgekauft und produziert darauf immer noch. Mehr zu der Maschine hier.

Pfaff Varimatic

Im Dezember 2020 zog die W6 Coverlock N 707D bei mir ein, worüber ich hier ausführlich berichtete.

W6 Coverlock N 707D

Außerdem gehört zu meinem Maschinenpark eine zerlegte Anker Phoenix 603. Eigentlich muss nur noch der Keilriemen gewechselt werden, aber nachdem ich zweimal den falschen gekauft hatte, liegt sie erstmal wieder ein Weilchen rum.

Fortsetzung folgt…